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Saisonfazit 2008/2009
Das erste Jahr nach der Meisterschaft sollte ein unheimlich schweres für uns werden. Durch die Zusammenlegung der Verbände warteten viele neue Mannschaften auf uns und mit Vinni verloren wir einen Leistungsträger und Meistergaranten der letzten Saison sowie mit Peter unseren Trainer. Letzterer stellte uns wohl vor das größte Problem der Saison. Es wurde eine sportliche Leitung ernannt, die gemeinsam im Verbund den Job von Peter übernehmen sollte. Mit Arti, Mirko, Endel und Albert übernahmen das die Führungsspieler der Mannschaft. Simon half zudem unterstützend bei der Trainingsgestaltung aus und machte einen guten Job. Neuzugänge gab es diesmal ebenfalls reichlich: Mit Micha, Markus, Marc, Dennis, Chris, Kochi und Beuster aus der Zweiten rüsteten wir bei nur 2 Abgängen (Vinni und Michel) nominell mächtig auf. Diese Anzahl wirkte jedoch etwas trügerisch, denn nicht jeder fand seinen Platz in der Mannschaft. Marc glänzte die komplette Hinrunde durch Abwesenheit, konnte jedoch in der Rückrunde zeigen, dass er bei konstanter Anwesenheit wichtig für die Mannschaft sein kann. Über Dennis hing ebenfalls ein kleiner Fluch in der Saison, da er in den entscheidenden Momenten immer wieder durch die Arbeit aus dem Tritt kam und so auch nie zu wirklicher Form fand. Für beide gilt jedoch: Was nicht ist kann ja noch werden! Markus kam als Nummer 2 hinter Benni zum BSC und hatte diese Position nach der Hinrunde satt. Die größte Enttäuschung erlebten wir jedoch mit Chris, der als neuer Leistungsträger unserer Abwehr noch mehr Qualität verleihen sollte. Menschlich und sportlich zeigte er super Ansätze doch bevor es eigentlich richtig losgehen sollte, kehrte er uns völlig überraschend noch in der Hinrunde den Rücken um in selbiger noch gegen uns anzutreten. Das sorgte natürlich für reichlich Unmut im gesamten Biber-Lager. Aber genug gejault. Mit Micha, Kochi und Beuster gab es auch Spieler, die sofort ihren Platz in der Mannschaft fanden und durch Konstanz und Leistung zu überzeugen wussten.
Die Vorbereitung begann mit Platz 2 beim Biber-Cup, einem standesgemäßem 5:1 gegen GWR, einem hart erkämpften 1:0 Erfolg gegen Teutonia III und einer knappen 1:2 Pleite gegen Aufbau Alex. Es folgte das erste Pflichtspiel der Saison im Supercupfinale zwischen Meister und Pokalsieger. Mit einer Glanzleistung entzauberten wir die Füchse und gewannen mit 3-0 hochverdient den ersten Supercup der Vereinsgeschichte. Beim darauffolgenden Cup der Meister gingen wir zweimal klar in Führung und vergeigten den Turniersieg am Ende jeweils in der Schlussphase, was durchaus ärgerlich war. Die Saison begann dann mit zwei knappen Siegen vielversprechend. Bereits am dritten Spieltag kam es dann zum Duell gegen den im Vorfeld prognostiziert, schärfsten Konkurrenten aus Zehlendorf. Das Spiel beherrschten wir fast nach Belieben und uns gelang fast alles. Bei der Glanzleistung vergaßen wir jedoch leider das Tore schießen und wurden in der Nachspielzeit bitter bestraft. Die erste Niederlage war perfekt und was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste: Sie sollte uns am Ende den ersten Platz kosten. Wir rappelten uns nach der Niederlage auf, aber konnten auch gegen Kulbe und die Britischen Löwen trotz teils deutlicher spielerischer Überlegenheit nur mit Hängen und Würgen jeweils 2:1 gewinnen. Unser Problem wurde dann im Spiel gegen Friedenau noch mehr deutlich: Trotz einem Spielanteil von gefühlten 80% bekamen wir mit 1:5 eine ordentliche Abreibung verpasst. Das Spiel sollte der Beginn unserer Saisonkrise werden. Es folgte das schlechteste Spiel der Saison gegen BzbE, welches wir am Ende trotz erneut dickem Chancenplus mit 2:2 vergeigten, was definitiv zu wenig sein sollte um oben mitzuspielen. Damit jedoch nicht genug, denn wir schieden eine Woche später durch einen Sonntagsschuss gegen den Landesligisten BSV Arminia aus dem Pokal aus und die Krise war perfekt. Woran es lag ist schwer zu sagen, denn in allen Spielen, waren wir die bessere Elf. Miserable Chancenauswertung und die fehlenden Mittel, die spielerische Überlegenheit in Tore umzumünzen, waren die grundlegenden Probleme. Der Tabellenzweite SV Secura kam in dieser Phase sehr gelegen und mit unserer zweiten wirklich guten Saisonleisung gewannen wir verdient mit 4:2. Es folgte ein 3:3 der besseren Sorte bei Medizin F’hain, wo wir die Punkte in den letzten Spielminuten durch individuelle Fehler unglücklich abgeben mussten.
Nach dem Jahreswechsel folgte das Skandalspiel gegen die Rudower Kickers, wo uns Chris auf einmal als Gegenspieler gegenüberstand… wie sich herausstellen sollte ohne Spielberechtigung, so dass der anschließende 2:2 Grottenkick zum Glück nicht gewertet wurde. Eine Woche später präsentierten wir uns dann wieder in Topform und ließen dem SFC F’hain beim 4:1 Auswärtssieg keine Chance, ehe uns der Wintereinbruch einige spielfreie Wochen bescherte. Erst im März konnte es wieder weitergehen und so hielten wir uns mit einem F-Spiel gegen Teutonia III (1:1) fit. An einem Montagabend konnten wir dann im Verfolgerduell gegen Rotation Prenzlauer Berg wichtige Punkte einfahren. Vielleicht war das Spiel moralisch gesehen das beste Spiel der Saison: Mit 1:2 gingen wir in die Pause und waren damit gegen einen sehr starken Gegner noch gut bedient. Nach einer saftigen Hz-Besprechung kamen wir in strömenden Regen wieder auf den Platz, spielten uns in einen Rausch und drehten das Spiel zu unseren Gunsten. Einfach klasse! Mit dem wichtigen Sieg im Rücken lief der 4:1 Sieg gegen die Grashoppers fast von selbst. Es war alles angerichtet für das Gipfeltreffen, welches leider zu einem Desaster für uns werden sollte. Hertha verlegte das Spiel kurzfristig unter die Woche, was wir mit dem arbeitsbedingten Ausfall von Kerze teuer bezahlen sollten. Trotz einer kämpferisch guten Leistung verloren wir das Spiel etwas unglücklich, aber letztendlich auch nicht unverdient mit 0:1. Es kam jedoch noch dicker für uns: Albert verletzte sich in dem Spiel leider so schwer, dass die Saison für ihn beendet war. Es lief also suboptimal für uns und umso wichtiger waren die darauffolgenden Siege gegen Kulbe und Britische Löwen, bei denen wir wieder zwar mit mehr Krampf als Klasse siegen konnten, aber wenigstens auf der Erfolgsspur blieben. Was wir noch nicht wissen konnten, war die Tatsache, dass dies der Anfang einer beeindruckenden Siegesserie war, bei der auch die Leistung kontinuierlich stieg. Das 6:0 in einer Hz gegen das dezimierte Cherusker-Team war dafür zwar kein Maßstab, aber das souveräne 3:0 gegen Friedenau und das 5:0 gegen die Rudower Kickers waren schon sehr ordentliche Spiele unsererseits. Erst BzbE gelang nach 6 Spielen ohne Gegentor wieder ein Treffer gegen uns, was jedoch beim 4:1 Sieg nicht weiter tragisch erschien. Nach einem starken 3:1 Erfolg über Medizin F’hain und den Patzern von Hertha kam nochmal etwas Meisterschaftsspannung auf. Secura stoppte jedoch unsere Ambitionen und trotzte uns mit einer motivierten Vorstellung ein Remis ab. Der Drops schien gelutscht, denn Hertha hätte noch zweimal patzen müssen, was sie jedoch nicht taten. Wir brachten die Saison anständig zu Ende und gewannen auch unsere letzten 5 Spiele mit angemessenen Leistungen und einem 15:0 Rekordsieg über International, bei dem Kochi mit 4 Toren und 5 Vorlagen mächtig auf die Kacke hauen konnte. :-)
Mit 18 Siegen, 3 Remis und 3 Niederlagen hatten wir am Ende 5 Punkte weniger als Hertha 03. Wie eingangs erwähnt, hätte also nur das Hinspiel schon gereicht um in das Meisterschaftsfinale einzuziehen. Wer das Spiel gesehen hat, weiß wie ärgerlich diese Niederlage einzuschätzen ist. Die Rückrunde war meisterlich und mit nur 5 verpassten Punkten, waren wir dort auch besser als jede andere Mannschaft der Liga. In der Hinrunde wurden diesmal die Big Points liegen gelassen, was sich gegen eine solch konstante Mannschaft wie Hertha 03 am Ende rächen sollte. Alles in allem können wir wahrlich stolz auf unsere Leistung sein. Von 7 Neuzugängen konnten sich nur 3 bislang beweisen, was vor der Saison auch anders angedacht war. Nico, Arti, und Albert fielen verletzungsbedingt jeweils ein halbes Jahr aus, Neumann und Endel im Prinzip die komplette Saison. Leistungsträger der letzten Saison, wie z.B. Benni oder Benson konnten an ihre alte Form leider nicht anknüpfen und zu guter letzt hatten wir ja auch noch Peter zu ersetzen. Das alles waren nicht unerhebliche Faktoren, die uns immer wieder zurückwarfen. Wenn man dann am Ende ein Fazit zieht, muss man den Hut vor dieser Leistung ziehen und das wir trotzdem nicht zufrieden sind, zeugt von einem gesunden Ehrgeiz. Eine titellose Saison gab es zuletzt in unserem ersten Jahr. Hungrig sollten nun wieder alle sein und mit der Rückkehr von Peter dürften wir die fehlenden 5-10% schon im Vorfeld zur neuen Saison aufgeholt haben.
Eine gute, aber auf Grund der Umstände abseits des Platzes auch sehr sehr schwere Saison ist zu Ende und wir können uns auf die neue Saison freuen, wo wir mit Sicherheit einige Fehler aus der alten Saison abstellen werden.

Saisonfazit 2007/2008
Unsere erste Meistersaison war geprägt von zwei großen Tiefpunkten zu Beginn der Hin –und Rückrunde, die wir jeweils mit zwei beeindruckenden Serien vergessen machen konnten. Das viele Lehrgeld, welches wir in unserer ersten Verbandsligasaison in der Liga ausgiebig zahlen mussten, wollten wir nutzen um in der neuen Saison den großen zwei der letzten Jahre (Knallrot und Lira Füchse) Paroli bieten zu können. Wir hatten prinzipiell keine Abgänge, jedoch stand für unsere neugegründete zweite Mannschaft ihre erste Saison auf dem Programm und wir gaben mit Tobi S., Hanjo, Petzold und AlbertJunior 4 Spieler aus der ersten Mannschaft ab, konnten jedoch natürlich jederzeit vom stark besetzten Kader der zweiten Mannschaft Gebrauch machen.
Mit dem Pokalsieg im Rücken stimmte auch das nötige Selbstbewusstsein – sollte man meinen. Der Pokalsieg tat uns jedoch gar nicht so gut, denn wir starteten mit den schlechtesten Vorbereitungsergebnissen seit dem Bestehen des BSC. Auf einem enttäuschenden 6. Platz beim Biber-Cup folgte die höchste Auswärtsniederlage der Vereinsgeschichte. Mit 1:7 gingen wir gegen Wasser 75 baden. Auch im zweiten Spiel gegen Aufbau Alex passte noch nicht viel zusammen und am Ende stand mit 3:4 die zweite Niederlage fest. Der Turniersieg beim Uhu-Cup von Rudow und das 6:1 gegen GW Reinickendorf stimmte die Gemüter etwas ruhiger, aber war noch kein Befreiungsschlag in die richtige Richtung, was wir im Supercup gegen Knallrot bitter zu spüren bekamen. Mit 0:5 holten wir uns eine echte Packung ab und es knisterte im Biber-Lager. Alberts G/R-Karte - später rote Karte - war der Funken im sogenannten Pulverfass. Die Folge waren drei Spiele Sperre und neue Verhältnisse auf dem Platz. Arti wurde auf Peter’s Wunsch neuer Biber-Kapitän, Endel und Kerze die Stellvertreter. Doch auch diese Änderungen brachten zuerst wenig ein. Ein 1:1 im Testspiel gegen GS Zehlendorf offenbarte unsere größte Schwäche in dieser Saison: Die Chancenverwertung! Schon im ersten Punktspiel ließen wir unsere Chancen wie am Fließband ungenutzt. Trotz personellen Sorgen (3 Spieler aus der Zweiten mussten aushelfen) hatten wir das Spiel gut im Griff, aber konnten unsere Vielzahl an Chancen nicht nutzen. Am Ende mussten wir mit dem späten Ausgleichstreffer von Helma zufrieden sein. Auch im zweiten Spiel gegen Twins kamen wir noch nicht so richtig in Fahrt. Trotz Führung stimmte es an vielen Ecken und Enden noch nicht bei uns und so waren wir froh, dass Simon noch der glückliche Ausgleich zum 4:4 Endstand gelang. 3 Niederlagen, 3 Remis und nur 1 Sieg in 7 Spielen waren Grund genug eine Krisensitzung einzuberufen auf der wesentliche Probleme nochmal angeschnitten wurden. Eine Reaktion musste her und da kam uns Cherusker sehr gelegen. Mit 8:1 konnten wir uns den Frust von der Seele schießen und den Grundstein für eine beindruckende Serie von 10 Siegen in Folge legen. Gegen die Grashoppers Tegel folgte ein hart umkämpfter 3:1 Erfolg, ehe wir gegen den Vizemeister Lira Füchse dank einer starken zweiten Hz und einem noch stärker aufgelegten Henning mit 3:0 gewinnen konnten. Weitere Siege gegen Bluechips (5:0) und Friedenau (2:0) brachten uns frühzeitig die Tabellenführung ein. Die Gegner waren jedoch nur noch motivierter uns in der Folge zu schlagen. So hatten wir in der Schneeschlacht von Gatow mit der WSU einen ganz harten Brocken vor uns. Einen 0:1 Rückstand zur Pause konnten wir in der zweiten Hz mit einer tollen, mannschaftlich geschlossenen Leistung zu unseren Gunsten drehen. Das 3:1 war unbeschreiblich wichtig für uns, da mit dem Bison Team (3.) und Knallrot (2.) die Wochen der Wahrheit folgen sollten. Gegen Bison konnten wir an die gute zweite Hz vom WSU-Spiel anknüpfen und setzten mit dem 4:1 Erfolg ein deutliches Ausrufezeichen Richtung Knallrot. Vor dem Gipfeltreffen mussten wir jedoch in der Woche noch das zweimalig verlegte Pokalspiel gegen die Polar Pinguine absolvieren, welches wir mit 10:2 eindrucksvoll für uns entscheiden konnten. Das Spitzenspiel konnte anschließend steigen und es hielt alles, was es versprach. Es ging 90 Min. auf und ab und jede Mannschaft hätte den Sieg verdient gehabt. Am Ende waren wir jedoch mit 5:3 vorne und konnten Knallrot so zum ersten Mal besiegen. Eine grandioses Spiel, welches zu unseren 3 besten Spielen überhaupt zählen dürfte. Der Spitzenleistung folgte ein ganz müder Kick im Pokal gegen die zwei Klassen tiefer spielende Mannschaft von Ü 100. Am Ende gewannen wir glanzlos mit 5:2 und zogen so in die nächste Runde ein. Unsere Siegesserie wurde im vorletzten Spiel der Hinrunde von den Rudower Kickers gestoppt. Trotz vieler Torchancen und einer überlegen geführten zweiten Hz kamen wir über ein torloses Remis nicht hinaus. Die Hinrunde beendeten wir dann mit einer sehr bescheidenen Leistung gegen Lira Ost, welches mit einem 1:1 Remis bestraft wurde. Wir waren trotzdem Herbstmeister, aber durch die beiden unnötigen Punktverluste war unser Vorsprung nicht mehr so deutlich. Mit einer grandiosen Weihnachtsfeier wurde der Teilerfolg ausgiebig gefeiert, ehe wir mit der Vorbereitung auf die Rückrunde begannen.
Die Vorbereitung begann vielversprechend und wir gewannen das BFV-Hallenturnier von Minerva 93. Es folgte ein 6:0 Sieg gegen die zweite Mannschaft der Spandauer Kickers bei dem wir vielversprechende Ansätze zeigen konnten. Auch das 0:3 gegen die erste Mannschaft von Alemania Haselhorst war kein Beinbruch, da wir eine tolle Leistung abrufen konnten und nur unsere Chancenverwertung uns an einem Sieg hinderte. Unsere mangelnde Chancenverwertung verfolgte uns die ganze Saison über und fand zu Beginn der Rückrunde ihre Höhepunkte. Zuvor konnten wir noch mit 5:0 unser drittes Vorbereitungsspiel gegen Borussia Billerbeck gewinnen ehe wir die wohl schwerste Phase der Saison zu überstehen hatten. Gegen Berlin Center und Twins United hatten wir Chancen für 6-7 Spiele und konnten sogar die besten Möglichkeiten einfach nicht nutzen. Das 1:2 gegen Berlin Center, was unsere erste Niederlage in der Liga bedeutete, war echt bitter, aber wurde um ein vielfaches noch im Spiel gegen Twins getoppt. Im Gipfeltreffen gegen die überraschend konstant spielende Mannschaft von Twins verschossen wir gleich zwei Elfmeter und ließen kaum vorstellbare Chancen liegen. Aus einer Führung wurde so noch eine 2:3 Niederlage und der Frust war riesig. Kerze und Endel traten als 2. und 3. Kapitän zurück. Michel war sauer über zu wenig Einsatzzeit und verabschiedete sich eigenständig in die zweite Mannschaft. Hinzu kamen die berufsbedingten Ausfälle von Endel und Jockel, die unseren Kader auf bedrohliche 14 Mann reduzierten, wobei Endel für den Notfall immer wieder zu akquirieren war. Es wurde eine Sitzung einberufen, wo auch Peter seine Arbeit zum ersten Mal in Frage stellte. Der Biberbaum brannte also ganz gewaltig und unsere Aussprache war bitter nötig. Es musste wie in der Hinrunde eine Reaktion her. Der Gegner hieß wieder Cherusker, jedoch sollten sie diesmal nicht so ein einfacher Aufbaugegner für uns werden. Zwar gingen wir schnell mit 2:0 in Führung, doch nach dem Anschlusstreffer von Cherusker schienen wir wieder völlig zu verkrampfen. Alleine Benni konnten wir am Ende den knappen 2:1 Erfolg verdanken, da er einfach nur Weltklasse hielt. Gegen die Lira Füchse musste eine Leistungssteigerung her und dank zwei Treffer von Junior gelang uns ein hart umkämpfter Sieg. Es folgte das Chancendesaster Nummero 3 im Pokal gegen das Bison Team, wo wir beste Chancen wieder liegen ließen und am Ende sehr undankbar mit 0:1 aus dem Pokal ausschieden. Die spielfreie Osterzeit kam wie gerufen um mit dem Ostercup von Teutonia und den VFF-Hallenmasters neues Selbstbewusstsein zu tanken und die Wunden zu lecken. Bei beiden Turnieren schrammten wir knapp am Turniersieg vorbei und wurden jeweils zweiter. Aber gerade bei dem Hallenmasters präsentierten wir uns in bester Form und spielten tollen Fußball. Nur das 7-Meter-Schießen konnte uns stoppen. Mit breiter Brust wollten wir nochmal alles geben um Knallrot oder Twins noch abzufangen. Die Bluechips machten es uns im Rückspiel jedoch schwerer als erwartet, doch wie auch im Hinspiel gegen WSU drehten wir einen 0:1 Hz-Rückstand zu einem 3:1 Sieg um. Der richtige Befreiungsschlag aus der "Krise" gelang uns jedoch erst gegen Friedenau, wo Steppi mit einem Treffer in der letzten Minute die 3 Punkte sicherte. Die Freude war groß, denn endlich hatten wir mal das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite. Wir glaubten wieder an uns und es folgten drei einseitige Spiele gegen WSU, Bison und Grashoppers von denen 2 sogar wegen technischer Überlegenheit vom Gegner abgebrochen wurden und somit mit 6:0 an uns gingen. Das Spiel gegen Bison gewannen wir aus eigener Kraft mit 6:0 und die Konkurrenz schluckte erst einmal. Vor dem alles entscheidenden Duell gegen Knallrot ging es erst mal spontan nach Sulingen um beim Kreml-Cup wieder etwas abzuschalten und zu feiern. Nebenbei wurden wir am zweiten Turniertag Zweiter und konnten auch sportlich mit spielerischer Notbesetzung überraschen. Im Duell der Giganten erwischten wir wieder einen Sahnetag und bezwangen Knallrot mit 3:0. Mit dem Sieg rutschten wir wieder auf Platz 1 vor und hatten die Meisterschaft wieder selbst in der Hand. Gegen die Rudower Kickers legten wir alles in die Waagschale um die nötigen Punkte einzufahren. Zweimal G/R, Benson mit Armbruch und viel Nervenkrieg waren die Folge, aber auch 2 geniale Freistoßtore von Albert und Endel, die den 5:0 Sieg einleiten konnten. Die Freude war groß und wurde noch größer, als wir die Ergebnisse von Knallrot und Twins sahen. Beide spielten nur Unentschieden und wir waren BERLINER MEISTER 2008! Wahnsinn… Das Spiel gegen Lira Ost hatte nur noch statistischen Charakter und so kam die Spielabsage von Lira Ost zwar ungelegen, aber nicht überraschend. Wir organisierten spontan ein Spiel gegen unsere Zuschauer und BSC II, welches die Meistermannschaft standesgemäß mit 9:1 für sich entscheiden konnte. Der Rest des Tages war nur noch Party. Es wurde ausgiebig gefeiert und die erste Meisterschaft begossen.
Was für eine Saison! Wir waren zweimal am Boden, aber konnten zweimal wieder aufstehen. Das war ganz großes Kino und die Meisterschaft der verdiente Lohn für diese tolle Moral. Nicht nur in der Mannschaft, sondern auch im ganzen Umfeld des Vereins muss man lobende Worte aussprechen. Die Mannschaft hielt auch in den schweren Zeiten zusammen, sprach sich aus und reagierte mit beeindruckenden Serien. Unsere zweite Mannschaft unterstütze uns immer wieder, wenn wir einen knappen Kader beisammen hatten und unsere Zuschauer verloren nie den Glauben an uns. Über 50 Zuschauer peitschten uns gegen Knallrot wieder nach vorne. Das ist einsame Ligaspitze und ebenfalls meisterlich. Peter hatte es diese Saison ebenfalls nicht leicht mit uns, aber wo wären wir wohl gelandet, wenn wir Peters führende Hand besonders in den schwierigen Phasen nicht hätten?! Vielen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten und insbesondere an Peter, der uns zur neuen Saison leider aus privaten und dienstlichen Gründen verlassen muss. Für ein Comeback ist sein Platz als Biber-Headcoach auf jeden Fall immer frei, wenn es zeitlich irgendwann wieder machbar sein sollte! Vielen Dank für die tollen zwei Jahre mit Pokalsieg und Meisterschaft!
Im nächsten Jahr warten neue Herausforderungen auf uns, da mit der Zusammenlegung des BFV wieder viele neue Mannschaften auf uns warten werden. Voraussichtlich ohne Trainer werden wir auch organisatorisch wieder einige Änderungen stemmen müssen. Mit 4-5 Neuzugängen werden wir unseren Kader auffüllen, um auf personelle Ausfälle besser reagieren zu können. Wir haben sicherlich viel gelernt in dieser Saison und sollten gerade bei Krisen in Zukunft etwas reifer reagieren können. Wenn wir den Wegfall von Peter kompensieren können, dann sollten wir auch in der nächsten Saison wieder in der Lage sein uns entsprechend zu präsentieren.
Allez BSC - Pokalsieger 07 und Meister 08!

Saisonfazit 2004/2005
Gut... Besser... Biber Sport Club!
Eine unglaublich gute Saison ist vorbei und da ist es wieder an der Zeit diese klasse Saison mal Revue passieren zu lassen. In 33 Spielen konnten wir 29 Mal als Sieger den Platz verlassen, 2 Mal trennten wir uns Unentschieden und 2 Mal gingen wir als Verlierer vom Platz. Jetzt kommt natürlich schnell die Vermutung auf, dass der Großteil unserer Gegner Schießpulver waren, was jedoch überhaupt nicht zutrifft, da die gegnerischen Mannschaften in der Bezirksliga gegen uns besonders motiviert waren und fast immer mit 3 Auswechselspielern antraten und wir zum anderen Achtungserfolge gegen die Spitzenreiter der Verbands- und Landesliga erzielen konnten. So konnten wir den Berliner Meister und Pokalverteidiger Lichtenrader Füchse im Pokal 65 Min. lang beherrschen und wir führten zwischenzeitlich mit 7:1 (Endstand 7:4) und konnten so zum ersten Mal auch in den höheren Ligen auf uns aufmerksam machen. Es folgte in der Winterpause ein Freundschaftsspiel gegen den Tabellenführer der Landesliga RW Spandau, die mit starker Oldiesunterstützung und 2 BFV-Vereinsspielern ihre beste Truppe aufstellten. Nach hartem Beginn konnten wir zwischenzeitlich mit 6:2 (Endstand 6:4) das Spiel relativ klar zu unseren Gunsten gestalten. Auch das Pokalaus nach Elfmeterschießen gegen einen "Erstligisten" war kein Beinbruch, da wir 90 Min. lang mehr als gleichwertig waren und in diesen 90 Min. eigentlich als Sieger vom Platz hätten gehen müssen. Gerade in diesen 3 Spielen tankten wir eine Menge Selbstbewusstsein für die Liga. Dazu kamen 2 überragende Kleinfeldturniersiege bei RW Spandau und Borussia Spandau, die auch für eine klasse Stimmung in der Mannschaft gesorgt haben. Es gab jedoch auch Spiele, die wir lieber vergessen würden, bzw. die gar nicht so meisterlich waren. Natürlich fallen einem da sofort die beiden wirklich vermeidbaren Niederlagen gegen Solidarität und Laterne ein. Aber auch die Spiele gegen Schlaff und Charl. Freunde, bei denen es nach ca. 70 Min. 1:3 bzw. 0:1 (Endstände 4:3 / 3:1) stand, waren nicht das Gelbe vom Ei, wobei wir trotz schwachem Spiel Moral bewiesen haben und die Spiele in kürzester Zeit drehen konnten. Aber wir wollen mal chronologisch resümieren:
Nach unserer hervorragenden Vorbereitungsphase (6:2 vs. BSG Schulz & Wandel, 5:1 vs. Charlottenburg 99, 3:3 vs. Spandau 2000, 1. Platz beim RWS-Supercup) konnten wir dank 3-Tore-Arti unseren ersten Pokalsieg der BSC-Geschichte gegen den Landesligisten FC Ginga mit 3:1 feiern. Es folgte der Saisonauftakt gegen die spielstarken Bluechips, denen wir jedoch beim 7:0 Sieg nicht den Hauch einer Chance ließen. Nach dem standesgemäßen 7:1 Erfolg über Berlin Center folgte der erste Grottenkick der Saison gegen das Schlusslicht Charl. Freunde, welchen wir dank den letzten 20 Min. noch mit 3:1 zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Anschließend wurde beim Neuling Lichtenrade Ost II souverän mit 4:1 gewonnen, ehe es in das Wahnsinnsspiel gegen Schlaff ging, in dem wir in den letzten 20 Min. aus einem 1:3 noch einen 4:3 Sieg zauberten und damit die Tabellenführung sicherten, da der 1. FC Mahlower sich durch erneute Skandale die längst fällige Suspendierung des VFF abholte. Es folgte der unglaubliche Pokalhit gegen den Pokalverteidiger und nach dem deutlichen Erfolg kannte die Euphorie keine Grenzen mehr. Wir wurden jedoch hart und bitter auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als wir beim damaligen Mittelmaß Solidarität überraschend mit 1:2 verloren und so den mitgereisten GWR-Fans einen schönen Nachmittag bescherten und ihnen die Tabellenführung überließen. Doch wer zuletzt lacht, lacht am Besten und so kam als nächster Gegner GWR zum Gipfeltreffen nach Spandau und nach 45 Min. führten wir bereits mit 5:0 und eroberten uns am Ende mit einem 5:1 Sieg die Tabellenführung eindrucksvoll zurück. Es folgten souveräne Siege über Laterne (9:1) und Nordpol II (8:1) und auch im Derby gegen Glimmer (4:2) brannte absolut nichts an. Die Hinrunde beendeten wir mit einem 8:2 Erfolg über FFC und einem 7:0 Auswärtssieg auf Rasen gegen ü 100. Die Herbstmeisterschaft war also zum ersten Mal unsere und unser härtester Verfolger war auf einmal der SV Solidarität, die nach dem Sieg gegen uns eine unglaubliche Siegesserie (4x 2:1 Sieger) hinlegten und alle anderen Favoriten ebenfalls ein Bein stellten.
Die Rückrunde begann mit dem Achtelfinale im Pokal, wo wir nach großem Kampf und tollem Spiel nur ein 1:1 nach 90 Min. erreichten und im Glücksspiel Elfmeterschießen die schwächeren Nerven zeigten. Nach einer endlosen wetterbedingten Spielpause konnten wir in unseren 3 Vorbereitungsspielen an die Form der Hinrunde anknüpfen und siegten gegen Spandau 68 (5:2), Spandau 2000 (6:2) und RW Spandau (6:4) recht deutlich und souverän. Im ersten Spiel der Rückrunde wollte Bluechips sich dann für die hohe Klatsche aus dem Hinspiel revanchieren, doch wir waren läuferisch zu stark und hatten am Ende das Glück des Tüchtigen als Bluechips uns durch ein Eigentor auf die Siegerstraße (3:1) schoss. Es folgte das nächste Gipfeltreffen, dass schon eine kleine Vorentscheidung bringen sollte. Im Stadion Hakenfelde konnten wir uns am Ende verdient mit 3:1 gegen unseren harten Verfolger Solidarität durchsetzen und in der Tabelle weiter absetzen. In den Spielen gegen Charl. Freunde (8:1) und Berlin Center (9:0) taten wir etwas für unser Torverhältnis, um anschließend gegen GWR alles klar zu machen. In einem hartumkämpften Spitzenspiel konnten wir wieder mal zum richtigen Zeitpunkt unser Potential abrufen und siegten souverän mit 4:1. Die Euphoriewelle schien wieder zu hoch zu sein für uns und so vergaßen wir im Heimspiel gegen Laterne das Toreschießen und machten ungewöhnlich viele taktische Fehler, die das hochmotivierte Laterne-Team auszunutzen wusste und uns deutlich mit 0:3 von Wolke 7 herunterholte. Als im darauffolgenden Spiel auch noch Nordpol II gegen uns in Führung ging, dachten viele an eine echte Krise aus der wir uns jedoch noch im selben Spiel dank einem ganz starken Pelle Knapik wieder mit 6:2 rausschießen konnten. Im Derby gegen Glimmer kam es wieder mal anders als geplant und so verletzte sich Albert nach ca. 20 Min am Knie und wir lagen mit 0:1 zur Hz zurück. Endel bügelte die Mannschaft in der Hz zusammen und auf einmal liefen wir wieder zur Höchstform auf und drehten das Spiel zum 4:1 Sieg um, was gleichzeitig der definitive 2. Platz und damit Aufstieg bedeutete. Beim Vatertagsturnier von Borussia Spandau spielten wir völlig befreit und ohne Ziele auf und glänzten mit sehr gutem Fußball, grandioser Stimmung und dem Turniersieg. Im nächsten Spiel ging es an einem Donnerstag Abend gegen den SC Schlaff zum ersten Mal in der Saison wirklich unfair zu Werke. Wir zeigten die stärkeren Nerven und fuhren das Spiel mit 4:1 nach Hause. Damit war uns auch der 1. Platz nicht mehr zu nehmen. Die Konzentration war nun etwas weg und so fingen wir uns 6 Gegentore im darauffolgenden Spiel gegen FFC, dass wir trotzdem noch mit 8:6 für uns entscheiden konnten. In den letzten beiden Spielen der Saison zeigten wir dann noch mal Klasse und viel Spielwitz. Ohne Gegentor gewannen wir erst in der Hitzeschlacht gegen ü 100 mit 5:0 und anschließend gegen LiRa Ost II mit 10:0 beide Spiele.
Damit ist eine Saison vorbei, die einfach nur Spaß auf mehr gemacht hat. Wir bedanken uns bei allen Spielern und Zuschauern für diese geile Saison und wünschen unseren beiden Mitaufsteigern Solidarität und Bluechips ebenfalls viel Erfolg in der Landesliga. Im nächsten Jahr wird es nur noch gute Mannschaften geben und 70% werden da nicht mehr zum Sieg reichen. Wir sind konstant gewachsen in diesem Jahr und wenn wir es schaffen auch in schlechten Spielen Tore zu erzielen und hinten die vielen individuellen Fehler abschalten, können wir auch im nächsten Jahr im oberen Drittel eine gute Rolle spielen. Den diesjährigen Spitzenreiter RW Spandau, die fast gegen jeden gewinnen konnten, haben wir ja schließlich geschlagen. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die neue Saison und auf viele spannende Spiele, die wir hoffentlich so oft wie möglich zu unseren Gunsten entscheiden können.
Ein Dank geht auch noch mal an alle Mannschaften der Bezirksliga. Es gab kaum Spielausfälle und auch keine Mannschaften, die während der Saison einfach aufgegeben haben (siehe Landesliga, wo am Ende nur noch 10 Teams übrig waren!). Des Weiteren waren mit einer Ausnahme alle Spiele sehr fair (manchmal hart, aber immer in einem gesunden sportlichen Rahmen). So macht eine Saison auch vom Anfang bis zum Ende hin Spaß. Hoffentlich wird das im nächsten Jahr genauso, denn trotz dem sportlichen Ehrgeiz darf man nie vergessen, dass wir eine Freizeitliga sind und bei uns der Spaß nie zu kurz kommen soll.
Vielen Dank und bis zur nächsten Saison.
Es grüsst der Vorstand (Albert, Endel, Michel)! :-)

Saisonfazit 2003/2004
Eine wie wir finden sehr schöne Saison ist vorbei und da ist es an der Zeit mal ein kleines Resümee zu verfassen und ein paar Leuten Danke zu sagen. Am Ende unserer 1. Saison (6 Siege in Folge) deutete sich schon an, dass wir in der nächsten Saison weiter oben mitspielen würden. Die Saison begann jedoch alles andere als gut. Gegen die Mahlower Neulinge ging der Start mit 2:3 in die Hose. Wir hatten jedoch mehr mit dem warmen Wetter als mit dem Gegner zu kämpfen, so dass die Niederlage umso ärgerlicher war. Die folgenden 2 Spiele (11:1 vs. ü 100 und 10:1 vs. Spreeborussen) sollten jedoch unsere Ziele untermauern und uns wieder auf die richtige Spur führen. Als 4. Gegner kam Glimmer zum Derby in die Festung. Ein solides 2:0 reichte uns dicke und wir waren wieder im Geschäft. Jedoch folgte dann stark ersatzgeschwächt unsere einzig wirklich nicht vermeidbare 1:3 Niederlage gegen Bluechips und somit wurden die "3 wichtigen Spiele" (Mahlow, Glimmer, Bluechips) in der Hinrunde mit einem Sieg und zwei Niederlagen absolviert. Das musste zur Rückrunde definitiv anders werden, wenn wir in der Spitze ein Wörtchen mitreden wollten. Die Spiele gegen die Charlottenburger Freunde (12:0) und gegen die Wichtemänner (24:0) waren mehr ein Torschusstraining als ein Fußballspiel. Der vorletzte Gegner der Hinrunde war der potentielle "Ausrutscher-Kandidat" Fußball Fan Club. In einem Klassespiel gingen wir letztendlich verdient mit 4:2 als Sieger vom Platz. Die Hinrunde wurde dann mit einem soliden 5:0 gegen Berlin Center beendet.
In der Rückrunde wurde es dann ernst. Die 3 "grossen" Gegner mussten besiegt werden und uns durfte natürlich kein Ausrutscher gegen den Rest unterlaufen. Gleich am Anfang ging es gegen die Mahlower um die Tabellenspitze. Nach einem 0:1 Zwiischenstand konnten wir das Spiel noch mit 2:1 für uns entscheiden. Ein unvergessliches Spiel mit einem überragenden Butze im Mittelfeld und dem Torphantom M. Endel! Die Spiele gegen ü 100 (8:4) und Spreeborussen (7:1) wurden standesgemäß nach Hause gebracht ehe es in die Woche der Wahrheit ging. In einem hochklassigen Derby konnten wir uns zum 3. Mal in Folge gegen Glimmer durchsetzen (3:2). In der darauffolgenden Woche konnten wir gegen Bluechips alles klar machen, jedoch versagten hier bei vielen die Nerven und wir verloren mit der schlechtesten Saisonleistung 0:2. :-( Aber auch die anderen würden sich ja noch gegenseitig die Punkte abjagen, so dass es nur noch eine Devise gab: Blos kein Ausrutscher mehr! Gegen die Charlottenburger Freunde konnten wir nach schwacher erster Hälfte noch 7:0 gewinnen. Volle Konzentration galt es dann gegen Fußball Fan Club, die jedoch nur mit 8 Mann an einem Donnerstag Abend gegen uns antraten und folgerichtig mit 17:0 aus der Festung gehauen wurden. Die Spiele gegen die Wichtelmänner und Berlin Center wurden vom Gegner jeweils leider abgesagt und gingen somit kampflos mit 6:0 an uns.
In der Endabrechnung hatten wir dann 5 Punkte mehr als Bluechips, 3 Punkte mehr als Glimmer und waren mit Mahlow punktgleich. Der direkte Vergleich war ebenfalls ausgeglichen (5:5), jedoch hatten wir ein DEUTLICH besseres Torverhältnis als Mahlow (über 50 Tore mehr!!!) und somit gehörte die Tabellenspitze dem glorreichen BSC. Durch die Zusammenlegung der Ligen wird es in der nächsten Saison wieder zu diesen Duellen kommen. Man darf gespannt sein...
Zum Schluss muss man nochmal ein paar Leuten danken. Allen vorran natürlich Ingo und seine Gehilfen des Vergnügungsausschuss für die Organisation von 4 tollen Vergnügungstagen, einer Weihnachtsfeier, einer Silvesterfeier, einer Abschlussfeier und letztendlich natürlich der Abschlussfahrt nach Mirow. Hoffentlich bleibt die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und VA weiterhin so gut und vielleicht kann man ja in der nächsten Saison das erste eigene Kleinfeldturnier oder/und Hallenturnier veranstalten. Ein weiteres dickes Dankeschön geht an den Obst- und Arztbiber Mulle, die immer für Obst bei unseren Spielen gesorgt hat. Eine super Sache! Dann geht natürlich ein dickes Dankeschön an das Golden Eck und Klausi, Susi und Gudrun für die zahlreichen feuchtfröhlichen Abende und Feiern im guten alten JOLDEN. Auch anderen Personen wollen wir hier mal Danke sagen: Ulli B. für seine angebotene Hilfe in Notfällen den BiberKasten zu hüten; den regelmäßigen Zuschauern am Seitenrand; allen aktiven Vergnügungstagteilnehmern; Albert- und LeberJunior für die regelmäßige Trainingsteilnahmen und auch alle sonstigen Gäste beim Biber-Training; allen edlen Geldspendern im Laufe der Saison (Fam. Albert, Fam. Michel, Hanjo - Silvester, ...) und allen, die sich für den Verein in irgendeiner Art und Weise eingesetzt haben.
Unser Ziel im nächsten Jahr heisst ganz klar Aufstieg bzw. eine genauso tolle Saison wie in diesem Jahr zu absolvieren. Wenn sich alle wieder so ins Zeug legen, sollte das machbar sein.
Es grüsst der VORSTAND :-)