.::Saison 2010/2011::.
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Donnerstag, 03.02.2011 - 19.30 Uhr - Treseburger Ufer |
| Achtelfinale |
SC Schlaff Berlin Center |
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BSC Spandau I |
1 : 2 (0:2) |
Pokalsieg im Eisstadion Treseburger Ufer ...
Vorbericht
Das erste Pflichtspiel des Jahres sollte in Form des Pokalachtelfinales mitten in der offiziellen Winterpause steigen. Die relativ spontanen Abgänge der Ackermann-Brüder und Pierre zwangen uns tätig zu werden und so wurde übereinstimmend mit Spielern und Trainern entschlossen Andi und Endel in die 1. Mannschaft zu holen. Neben Neuzugang Lilge, dessen Spielberechtigung jedoch erst zum 06.02. erwartet wird, sollte das Loch im Kader so geschlossen werden. Mit 15 Mann sah unser Kader für das Pokalspiel im ersten Blick auch sehr ordentlich aus, doch krankheitsbedingt mussten am Spieltag mit Mirko und Albert gleich zwei wichtige Spieler passen. Henning rückte nach und mit 14 Mann ging es zum Treseburger Ufer, wo mit der SG Schlaff / Berlin Center der Tabellenführer der Landesliga auf uns wartete. Allein der 5:1 Sieg über Aufbau Alex in der letzten Runde ließ uns aufhorchen und so wussten wir, dass ein "einfaches" Los wahrlich anders aussieht. Nichts desto trotz hieß die Devise: Einzug in das Viertelfinale!
1. Hz
Auf einem sehr nassen und rutschigen Geläuf der ersten Kunstrasengenerationen hatten wir nach kurzer Abtastphase die ersten Chancen in Form von Distanzschüssen, die der gegnerische Tw so gut wie nie sicher festhalten konnte. Und genau so fiel dann auch nach 12 Min. die Führung für uns. Junior fackelte vor dem Strafraum nicht lange und zwang den Tw zu einer Parade. Der abgewehrte Ball prallte genau vor Kochis Füße, welcher in klassischer Stürmermanier nur noch Danke sagen musste. Kurz darauf hätten wir beinahe nachgelegt, als Andi nach einer Ecke an den Ball kam, ein gegnerischer Spieler jedoch auf der Linie klären konnte. Leider ließen wir im Anschluss etwas nach und bauten den Gegner immer wieder durch Fehlpässe aus der Defensive heraus auf. Der mit Abstand beste und zugleich älteste gegnerische Spieler war Dreh- und Angelpunkt des gegnerischen Offensivspieles. Er war nur sehr schwer zu halten, doch zumeist Andi meisterte diese schwere Aufgabe gut. Nach einem schönen Doppelpass waren wir jedoch auch machtlos und hatten Glück als der gegnerische Spielmacher aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf. Nach und nach fingen wir uns im Anschluss wieder und waren besonders aus der Distanz immer gefährlich. Junior, Norman und Kochi zwangen den gegnerischen Keeper mit schönen Schüssen immer wieder zu Paraden. Das 2:0 fiel dann jedoch auf andere Weise. Koke düpierte die aufrückende Abwehr der Gastgeber mit einem schönen Pass auf Helma, der überraschend frei vorm gegnerischen Keeper an den Ball kam und die Chance zum 2:0 zu nutzen wusste. Mit dieser beruhigenden Führung gingen wir in die Pause.
2. Hz
Mit einer Änderung begann die zweite Hz: Aufgrund der Temperaturen um den Gefrierpunkt wurde aus einem nassen Kunstrasen nach und nach ein steinharter, weil völlig vereister Kunstrasen. Das Spiel wurde zu einer Schlitterpartie bei dem der Gastgeber die deutlich besseren Kuven anhatte, denn sie kamen mit dem Boden deutlich besser zu Recht als wir, was ja auch nicht weiter überraschend war, wenn man jede zweite Woche auf dem Platz spielen muss. Die zweite Hz ist im Prinzip schnell erzählt. Schlaff wollte den Anschlusstreffer, spielte jedoch oftmals zu kompliziert, obwohl wir in der heute anfälligen Defensive einige Optionen offenbarten. Benni war jedoch mehrmals heute zu Stelle und hielt uns so lange die Null. Es spielte eigentlich nur der Gastgeber in Hz 2 und wir versuchten irgendwie gegenzuhalten. Es war alles andere als ansehnlich, was beide Mannschaften in Hz 2 boten. Bei Schlaff ging wie in Hz 1 alles über den 7er und in der 77. Min. war es dann soweit und Schlaff gelang der mittlerweile verdiente Anschlusstreffer. Der Gegner leckte natürlich nochmal Blut, doch wir konnten das Ergebnis wacklig aber unbeschadet über die Zeit bringen.
Fazit
In der ersten Hz noch klar tonangebend, gaben wir im zweiten Abschnitt das Spiel völlig aus der Hand. Katastrophale Bodenverhältnisse taten ihr Übriges dazu bei, das bei uns in Hz 2 gar nichts mehr lief. Der Gegner lebte von seiner Nr. 7, welcher das gegnerische Niveau um mind. eine Klasse anhob. Am Ende war der Sieg aufgrund der 1. Hz zumind. nicht unverdient und unter normalen Bedingungen wären wir wohl auch nicht so ins "rutschen" gekommen. Neben Benni im Tor wusste diesmal auch Junior zu überzeugen. Endel spielte auf seiner linken Außenbahn so, als ob er nie weg gewesen wäre und Andi konnte trotz der undankbaren Aufgabe den gegnerischen 7er auszuschalten mehrmals andeuten, dass er nicht nur ein Lückenfüller für uns ist, sondern eine echte Verstärkung in der Defensive. In der nächsten Pokalrunde geht es erneut auswärts gegen den Gewinner aus der Partie Lichtenrader Füchse vs. FK Srbija.
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.::Aufstellung::.
.::Torfolge::.
12' 0:1 Kochi (Junior)
38' 0:2 Helma (Koke)
77' 1:2 Gegner
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.::Wechsel::.
60' Kosti für Jockel
70' Henning für Endel
80' Fischi für Helma
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.::Beste Spieler::.
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