.::Saison 2009/2010::.
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Samstag, 14.11.2009 (Lohnmühleninsel)
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| 6. Punktspiel |
Fortuna Kreuzberg |
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BSC Spandau |
3 : 8 (1:1) |
K(r)ampf trotz 90 minütiger Überzahl ...
Traumhaftes Novemberwetter lockte uns auf die Lohnmühleninsel. Links, rechts und auf dem Platz sehr viel Wasser… "Da wird bei unserer momentanen Schussgenauigkeit der ein oder andere Ball baden gehen" wurde beim warmlaufen auf dem relativ kleinen Platz gemunkelt. Fortuna hielt es nicht für notwendig sich warmzumachen und war schon zur Schweigeminute für den verstorbenen Robert Enke mit einem Mann weniger.
In einem Spiel das von Beginn an mit einem Übergewicht auf unserer Seite startete, hatten wir den besseren Start. Doch einige aussichtsreiche Chancen konnten wir nicht nutzen. Der mit einem Mann weniger spielende Gegner zeigt rasch ihre taktische Marschroute für das Spiel. Fortuna stand tief und lauerte auf schnelle Gegenzüge mit Schüssen aus allen Positionen. Noch hatten sie die Kondition um schnell nach vorne und wieder nach hinten zu laufen. Nach einigen Unkonzentriertheiten von Bello wurde zum ersten Mal ausgewechselt. Der aushelfende Henning war frisch im Spiel und hatte gleich die richtige Einstellung. Er nahm, durch aggressiven Druck zum Tor, das ein oder andere Mal den Gegner auseinander und schaffte Lücken für unsere Stürmer. Seine erste Chance zum Tor nutzte Myron, der leider kurze Zeit später verletzt ausfiel. Ein Zusammenprall mit dem herauseilenden Torwart der Fortuna machte ein weiteres Engagement, eines bis zu diesem Zeitpunkt gut spielenden Myron, unmöglich. Doch unser Gegner hatte auf unsere Führung die passende Antwort und traf mit einem Sonntagsschuss zum 1:1. Oliver traf bei dem Gegentor keine Schuld und bestritt dieses Spiel durchweg souverän. Im weiteren Spielverlauf konnte der Gegner mit ihrem Spiel durchaus gefährliche Situationen vor unserem Tor herbeirufen. Besonders Standards waren sehr gefährlich, weil ein mindestens ein Kopf größerer Stürmer immer in der Zentrale lauerte. Doch trotz einer recht offensiven Verteidigung stand diese recht sicher.
In der Halbzeit nahm sich ein sehr unzufriedener Oliver das Wort. Jeder von uns kennt die alten Ansprachen. Einfach nur rummaulen ohne jegliche fachliche Analyse. Doch wie schon vor ein paar Wochen traf unsere Nummer 1 wieder mal die richtigen Worte. Er forderte von uns Spielern mehr Eier, um es auf den Punkt zu bringen. Er vermisste unseren Willen und unseren Einsatz. Diese Attribute boten wir auch schon in Halbzeit 1, jedoch nicht mit dem letzten Willen unsere Chancen in Tore umzusetzen. Mit seinen Worten im Gehör gingen wir wieder auf den Platz. Dem Gegner schwindenden langsam die Kräfte und wir hatten die richtige Einstellung gefunden. Der überragende Henning übernahm oftmals die Spieleröffnung und wurde dabei von Bello unterstützt. In dieser Folge wurde Bello von Henning gut bedient und traf mit Glück und Gegners Hacken zum 2:1. Das 3:1 machte Henning ohne jegliche Hilfe von uns, sondern nur mit Hilfe des Lattenkreuzes. Die an dem Tag sonst schwachen Ecken wurden durch ein Traumtor von Henning zum 4:1 doch noch gekrönt. Nach einer Ecke von Bello, die auf Ansage Hennings Fuß traf, netzte dieser wunderschön per Volley ein. Nun hatten wir schon wieder einen Gang zurückgeschraubt und uns zu sicher gefühlt. Doch auch diese Unkonzentriertheit nutze der Gegner eiskalt zum 2:4 aus. Auch in diesem Spiel merkte man es Marc an, den Willen zu haben die Serie mit min. 1 Tor pro Spiel auszubauen. Dies klappte ihm nach guter Vorarbeit von Tobi S. nun endlich (5:2). Als nun fast alle trafen, sagte sich Ramella: "Jetzt bin ich dran." Er führte den Ball in die Offensive und lupfte den Ball aus gut und gern 40 Metern über den Torwart ein – schönes Tor zum 6:2. Wir spielten nun noch offensiver, stellten auf Manndeckung um und konnten so unseren konditionellen Vorteil zum Ende hin immer mehr ausnutzen. Leider sind wir nicht immer an unseren Männern geblieben und so gelang es der Fortuna noch ihr letztes Tor an diesem Tag (3:6) zu erzielen. In der Schlussphase kamen wir zu weiteren Chancen. Marc erhöhte auf 7:3 und Tobi S., der 10 Minuten vorher schon eine 100%ige Torchance auf dem Fuß hatte, traf nun endlich zum 8:3 – Comeback geglückt. Einen wirklichen rabenschwarzen Tag erwischte Pizarro, der nach eigenen Aussagen mit zwei linken Füßen spielte oder nur auf links angespielt wurde. Er wurde einige Male gut freigespielt, aber wollte einfach nicht treffen.
Fazit: Das neue System wirkt immer eingespielter. Jetzt noch kaltschnäuziger vor dem Kasten und defensiv agiler werden und alles wird gut.
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» Bericht von F. Jannicke & T. Seidel
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.::Aufstellung::.
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Henning (2), Hanjo, Tobi S. (1)
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.::Torfolge::.
0:1 Myron (Henning)
1:1 Gegner
1:2 Flo J. (Henning)
1:3 Henning
1:4 Henning (Flo J.)
2:4 Gegner
2:5 Marc (Tobi S.)
2:6 Ramella
3:6 Gegner
3:7 Marc
3:8 Tobi S. (Flo J.)
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.::Spieler des Tages::.
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