.::Saison 2009/2010::.
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Montag, 15.03.2010 (Treseburger Ufer) |
| 11. Punktspiel |
SC Schlaff Berlin |
- |
BSC Spandau |
0 : 6 (0:1) |
Souveräner Sieg im Schneesturm ...
Vorbericht
Nur 2 Tage nach dem ärgerlichen Spielausfall gegen Berlin Center stand das 1. von 10!!! Nachholspielen auf dem Programm. Gegner war das neue Tabellenschlusslicht von Schlaff Berlin. Der Schneesturm vom WE ließ uns schon etwas zweifeln, ob das Spiel denn stattfinden könne, doch der Platz war verhältnismäßig gut zu bespielen. Peter war aus beruflichen Gründen leider verhindert und so sprang Albert als Interimscoach ein. Die erste Nachricht des Tages war für ihn gleich eine Schlechte, denn Benni fiel krankheitsbedingt kurzfristig aus, so dass Henning nach langer Zeit mal wieder den Biber-Kasten hüten musste. Mit 14 Mann war unser Kader trotzdem noch gut bestückt und mit Vinne feierte ein Meistermacher nach ca. 1 1/2 –jähriger Abstinenz sein Comeback im BSC-Trikot und auch Steppi war nach Leisten-OP erstmals wieder im Kader. Zudem begleitete uns trotz widriger Wetterverhältnisse ein kleiner Fanmop zum Treseburger Ufer. Ganz Groß!
1. Hz
Die von Peter beauftragt und von Albert vermittelte taktische Marschrute wurde zu Beginn bei teils starkem Schneefall gut umgesetzt. Wir waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und konnten uns auf Anhieb gute Chancen erspielen. Erst scheiterte Helma mit dem Kopf und dann per Grätsche am 5-Meter-Raum, nachdem Norman und Arti zuvor im Zusammenspiel die gegnerische Defensive schön ausgehebelt hatten. Kurz darauf folgte dann schon die Führung: Norman konnte sich über links erneut stark durchsetzen und sah Junior in der Mitte, welcher den Ball in die Maschen drücken konnte. Mit der Führung im Rücken hatte man das Gefühl, das der Sieg nur eine Frage der Höhe sei, denn der Gegner fand offensiv überhaupt nicht statt und hatte in der Defensive arge Probleme. Leider nahmen wir im Anschluss deutlich das Tempo aus dem Spiel, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren. Nach ca. 15 Min. hätte Vinne aus der Distanz beinahe das 2:0 erzielt, doch der gegnerische Tw hielt in dieser Situation stark. Unser Spiel flachte in der Folge mehr und mehr ab. Unsere enorm hohe Fehlpassquote machte die Sache nicht leichter. Auch taktisch ließen wir stark nach und bauten unsere Angriffe immer wieder recht einseitig über die rechte Außenbahn auf, wo in dieser Phase kein Durchkommen war. Norman hing auf der linken Seite förmlich in der Luft, nachdem er so stark begann. Zum Ende der Hz schienen wir dann gänzlich eingeschlafen zu sein und der Gegner wurde mutiger. Nach einem Freistoss musste Henning zum ersten Mal ins Geschehen eingreifen, hatte bei dem harmlosen Kopfball jedoch keine Mühe. Der Hz-Pfiff kam für uns wie gerufen, denn wir bauten doch kontinuierlich stark ab. In der Hz-Pause wurden diese Fehler kurz angesprochen und die Mannschaft wachgerüttelt. Auch wenn die Platzverhältnisse nicht einfach zu bespielen waren, war das keine Glanzleistung in Hz 1.
2. Hz
Die Hz-Pause tat uns sichtlich gut und wir begannen die zweite Hälfte wieder deutlich konzentrierter. Nach einer Ecke war es Vinne, der den Ball vorerst knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei köpfte. Eine Chance mit Signalwirkung, denn wir spielten in der Folge deutlich gefälliger als in Hz 1. In der 54. Min. wurden wir dafür mit einem Doppelschlag belohnt. Erst traf Helma mit einem abgefälschten Schuss aus der Distanz das Tor zum 2:0 und nur ca. 60 Sekunden später erhöhte Vinne mit einem platzierten Schuss ins Eck auf 3:0. Das Spiel lief nun praktisch von alleine. Der Gegner hielt zwar dagegen, aber war spielerisch doch deutlich unterlegen und konnte in der Offensive keine Akzente setzen, so dass Henning einen ganz ruhigen Arbeitstag genoss… auch wenn das bei dem Wetter nicht sonderlich dankbar war. Nach ein, zwei liegen gelassenen Chancen erhöhte Helma in der 62. Min. nach schöner Vorarbeit von Vinne auf 4:0. Ca. 10 Min. später erzielte der eingewechselte Benson nach Zuspiel von Helma ebenfalls aus der Distanz ein Jokertor zum 5:0. Bei einem Jokertor sollte es jedoch nicht bleiben und so schloss Beuster einen Angriff über Vinne mit einem überlegten Schuss in die Ecke erfolgreich ab. Natürlich gab es noch einige Chancen, die das Ergebnis noch etwas deutlicher hätten ausfallen lassen können, doch das wäre dann auch zu viel des Guten. Mit einem wahren Schockmoment sollte das ansonsten faire Spiel dann leider enden, als Mirko von einem gegnerischen Spieler wirklich böse umgetreten wurde. Der Knall und Mirkos dazugehöriger Schrei ließen böses erahnen, doch Gott sei Dank konnte Mirko mit einer schweren Prellung nach einiger Zeit den Platz ALLEINE humpelnd verlassen. Das war ein "gutes" Zeichen, die dunkelrote Karte für den Schlaff-Spieler die logische Konsequenz.
Fazit
Mit einer diesmal eher mäßigen Leistung gelang uns trotzdem ein ungefährdeter und deutlicher Sieg gegen ein stark ersatzgeschwächtes Team von Schlaff Berlin, die in der gesamten Spielzeit nicht eine nennenswerte Torchance herausspielen konnten. Henning hatte so gut wie gar nichts zu tun, was einmal mehr ein Verdienst von Arti’s Abwehr war, die bis zum Ende diszipliniert spielte und so das 13. "zu-Null"-Ergebnis (inkl. Pokal und F-Spiele) in dieser Saison erzielte. Vinnes Comeback wurde ihm mit einen Tor und zwei Torvorlagen versüßt und auch Helma konnte seine Torflaute überwinden und zwei Tore zum Erfolg beisteuern. Noch wichtiger als der Sieg, war jedoch die Tatsache, dass Mirko in der letzten Situation nichts ernsthaftes passiert ist. Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit unserer Leistung (speziell in Hz 1) nicht, jedoch sollte man das Ganze auch nicht überbewerten, da die Witterungsverhältnisse alles andere als spielfördernd waren. Ich bin sicher, dass wir am Samstag gegen Secura auch spielerisch wieder zulegen werden. :-)
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.::Aufstellung::.
Mirko  |
Nico |
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| Beuster (1), Benson (1), Steppi |
.::Torfolge::.
06' 0:1 Junior (Norman)
54' 0:2 Helma
55' 0:3 Vinne (Kerze)
62' 0:4 Helma (Vinne)
72' 0:5 Benson (Helma)
83' 0:6 Beuster (Vinne)
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.::Wechsel::.
58' Beuster für Simon
66' Benson für Kerze
73' Steppi für Helma
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.::Spieler des Tages::.
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