.::Saison 2008/2009::.

» Tabelle & Spielplan
» Torschützenliste
» Scorerliste

» Biber-Cup
» GW Reinickendorf
» SSC Teutonia III
» Aufbau Alex
» Lichtenrader Füchse
» Cup der Meister
» Rotation Prenzl. Berg
» Grashoppers Tegel
» FC Hertha 03
» FC Kulbe
» FC Eumel (SV)
» Britische Löwen
» FF Friedenau 02
» Bis zum bitteren Ende
» BSV Arminia
» SV Secura
» Medizin Friedrichshain
» Minerva-Cup
» Rudower Kickers
» SFC Friedrichshain
» SSC Teutonia III
» Rotation Prenzl. Berg
» Grashoppers Tegel
» FC Hertha 03
» FC Kulbe
» Britische Löwen
» Osterturnier
» SG Cherusker
» FF Friedenau 02
» Rudower Kickers
» Bis zum bitteren Ende
» Medizin Friedrichshain
» SV Secura
» SC International
» SFC Friedrichshain
» Kulbe-Cup
» Rudower Kickers
» SG Cherusker (SV)
» SC International
2. Platz
5:1
1:0
1:2
3:0
2. Platz
1:0
2:0
0:1
2:1
6:0
2:1
1:5
2:2
0:1
4:2
3:3
7. Platz
2:2
4:1
1:1
3:2
4:1
0:1
3:0
2:0
3. Platz
6:0
3:0
5:0
4:1
3:1
1:1
15:0
2:1
5. Platz
1:0
6:0
3:1

Montag, 09.03.2009 (Sportforum)
11. Punktspiel Rotation Prenzlauer Berg - BSC Spandau 2 : 3 (2:1)
Spiel in Hz 2 gedreht ...
Gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn Rotation Prenzlauer Berg stand ein absolut richtungsweisendes Spiel für uns auf dem Programm. Trotz Montagabend-Termin im tiefsten Osten Berlins schafften es alle Spieler halbwegs pünktlich zum Treffpunkt. Mit 15 Mann hatten wir einen guten Kader beisammen und hatten auf der Bank mit Beuster, Simon, Kochi und Neumann hohe Qualität zu bieten, was den Unterschied ausmachen sollte.
Nachdem Arti und Albert der Mannschaft nochmals die taktische Marschrute sowie die Bedeutung dieses Spieles klar machten, ging das Spiel furios los. Nach vielleicht 15 Sekunden hatte Kerze schon die Führung auf dem Fuß, doch der gegnerische Keeper konnte den Schuss von Kerze mit einer guten Parade abwehren. Im Anschluss spielte jedoch nur noch Rotation. Mit einfachen Mitteln kaufte uns der Gegner von Anfang an den Schneid ab, war läuferisch stärker und gewann die Zweikämpfe. Man hätte meinen können, der Gegner hatte ein Mikro in unserer Kabine versteckt, denn das waren genau die Tugenden über die wir den Gegner niederkämpfen wollten. Irgendwie standen wir kollektiv neben uns, was die gute Anfangsphase des Gegners nicht schmälern soll. Zu erwähnen wäre jedoch auch noch der Witz Namens Spielball, welcher sich farblich im Kunstrasen tarnte und eine gefühlte Größe 3 hatte. Der SR stimmte diesem Missstand zwar zu, aber der Gegner hatte keinen anderen Ball parat, so dass wir in der ersten Hz mit dem Ball zurecht kommen mussten. Dies gelang uns leider nicht so gut wie der Gegner und so segelte Benni samt Abwehr gleich reihenweise am Ball, der äußerst merkwürdige Flugeigenschaften aufwies, vorbei. Der frühe Rückstand wurde durch einen ungenauen wie unnötigen Rückpass auf Benni von der Mittellinie eingeleitet. Benni konnte nur noch zur Ecke klären, welche im zweiten Versuch per Kopf in unser Tor gewuchtet wurde. Albert ließ sich von seinem Gegenspieler abkochen und Micha konnte auf der Linie nicht mehr reagieren. Es folgte ein Sturmlauf des Gegners auf unser Tor. Wir bekamen im Mittelfeld keine Ordnung rein und unsere Abwehr schwimmte gewaltig, wodurch Rotation zu einigen Großchancen kam. Unsere Latte und das Unvermögen des Gegners hielten uns jedoch im Spiel, auch wenn nach ca. 30 Min. das folgerichtige 0:2 fiel. Wieder stimmte im Mittelfeld die Zuordnung nicht und Nico ließ seinen Gegenspieler gewähren, der im direkten Duell mit Benni dann etwas glücklich das 0:2 erzielen konnte. Dieses Ergebnis ging absolut in Ordnung und wir konnten uns glücklich schätzen, dass es nur 0:2 stand. Angetrieben von der Achse Arti-Mirko-Albert-Junior gaben wir uns aber nicht auf und versuchten konsequent dagegenzuhalten. Im Mittelfeld wurde auf direkte Zuordnung umgestellt und der Anschlusstreffer von Junior rüttelte uns wach. Ein schöner Ball von Micha wurde von Benson auf Junior durchgesteckt und dieser nutzte die Gelegenheit und traf zum Anschlusstreffer. Von dem Zeitpunkt an hielten wir endlich richtig dagegen wurden aber durch den Pausenpfiff gestoppt.
Nach deutlichen Worten in der Pause waren wir im zweiten Abschnitt gar nicht wiederzuerkennen. Für den glücklosen Nico kam Beuster in der Hz in das Spiel und konnte mit seiner Zweikampfstärke und seiner fußballerischen Klasse Akzente setzen. Vielleicht lag es jedoch auch am Spielgerät, denn in der zweiten Hz spielten wir mit einer vernünftigen Pille aus unserem Sortiment, was nicht nur den SR glücklich stimmte. Der Ball war natürlich nicht ausschlaggebend, unsere plötzliche Zweikampfstärke und Laufbereitschaft jedoch schon. Ebenso wachte Kerze in der zweiten Hz aus seinem Tiefschlaf auf und spielte in der zweiten Hz groß auf, was sich auf unser gesamtes Spiel wieder auswirkte. Der Gegner schien sich in der ersten Hz völlig verausgabt zu haben und baute konditionell bereits früh ab, hatte jedoch mit ihrem Libero einen unermüdlichen Abwehrchef, der uns das Leben schwer machte. Trotz einiger Torchancen und drückender Überlegenheit in Hz 2 brauchten wir viel Geduld bis nach ca. 75 Min. endlich der Ausgleich fiel. Zuvor dezimierte sich der Gegner selber, als der Torschütze zum 0:2 Beuster an die Kehle fasste und vom konsequenten SR die rote Karte sah. Mit einem Mann weniger merkte man dem Gegner an, dass sie das Ergebnis irgendwie über die Zeit retten wollten, was bis zur 75 Min. mit vereinten Kräften, einigen vergeben Torchancen und guten Paraden ihres Keepers auch gelang, doch dann war es soweit. Albert zirkelte einen Freistoß gefährlich in den Strafraum, Arti irritierte den Tw, der nur halbherzig klären konnte und den Ball Kerze vor die Füße boxte. Letzterer behielt die Nerven und schob die Pille zum 2:2 ein. Wir wollten mehr und das merkte man. Für den glücklosen Benson brachten wir Simon in das Spiel und in der 80. Min. folgte Kochi für Helma, der einen raabenschwarzen Tag erwischte. Es lief also auch bei uns nicht alles rund, doch trotzdem konnte sich die zweite Hz sehen lassen. Mit neuen Schwung von Kochi und Simon wollten wir den Sieg und hatten durch Albert, Junior und Beuster auch sogenannte Riesenchancen, doch vor dem Tor war es wieder wie verhext. In der letzten Spielminute der offiziellen Spielzeit hatten wir dann endlich mal das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite und wurden doch noch für eine völlig gegensätzliche zweite Hz belohnt. Ausgangspunkt war der eingewechselte Simon, der auf der linken Außenbahn den Ball bekam und Albert mit einer wunderschönen Flanke am 5 Meter-Raum sah. Albert nahm den Ball mit der Brust geschickt an und bugsierte ihn dann mit mehr Willen als Können in die Maschen. Der Jubel war groß, doch wir hatten noch 3 Minuten Nachspielzeit zu überstehen, die jedoch früh durch ein böses Foul an Micha unterbrochen wurden. Der SR zeigte Fingerspitzengefühl, beließ es bei einer gelben Karte und pfiff das Spiel im Gegenzug ab. Über eine zweite rote Karte hätte sich hier auch niemand beschweren können. Gute Aktion vom SR!
Fazit: Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten brachten uns am Ende einen enorm wichtigen Sieg ein. Wir hatten Glück, das es in der Hz nicht schon 4 oder 5 zu 1 für den Gegner stand. In der 2. Hz zeigten wir uns von einer ganz anderen Seite und diktierten das Spiel. Am Ende wurden wir für unsere gute zweite Hz belohnt und konnten als glücklicher aber auf Grund der zweiten Hz verdienter Sieger den Platz verlassen. Das Spiel war für unsere Moral enorm wichtig. Spielerisch gibt es noch einiges zu verbessern und vor allem hatten wir einige Spieler in den Reihen, die eigentlich noch viel mehr auf dem Kasten haben und dies hoffentlich in den kommenden Wochen abrufen können. Gegen die wiedererstarkten Hoppers muss nun unbedingt nachgelegt werden, damit wir im Spiel gegen Hertha von einem wahren Gipfeltreffen sprechen können. Ein neuer Satz Trikots steht für Samstag bereit und wartet auf den ersten Sieg. Allez BSC…
» Bericht von N. Albert


.::Aufstellung::.

Benson Junior (1)

Helma Kerze (1) Micha
Nico Albert (1)

Henning Mirko
Arti
Benni
Beuster, Simon, Kochi
(Neumann)
SR: Flanderka

8 Zuschauer

.::Wechsel::.

45' Beuster für Nico
60' Simon für Benson
80' Kochi für Helma

.::Spieler des Tages::.

Junior, Beuster, Arti