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| Samstag, 24.05.2008 (Stadion Neukölln) |
23. Punktspiel |
FSG Rudower Kickers |
- |
BSC Spandau |
0 : 5 (0:2) |
Ein weiterer Schritt Richtung Meisterschaft!
Ein weiterer Schritt Richtung Meisterschaft!?!
Die Wahrscheinlichkeiten steigen… Nach dem wohl größten Schritt in der letzten Woche und dem damit verbundenen Sieg gegen Knallrot musste der Biber Sport Club Spandau am vorletzten Spieltag im Stadion Neukölln gegen die Rudower Kickers ran. Drei Punkte waren Pflicht um weiterhin als Tabellenführer der Schale ganz nah zu sein. Schon einige Tage vor dem Spiel war die Spannung überall zu spüren. Die Gratulationen zur Meisterschaft im Biber Gästebuch, die noch keiner so richtig annehmen wollte, konnten auch dem letzten das Gefühl näher bringen, wie es sich so anfühlen könnte, sollte der größte Erfolg der Vereinsgeschichte in einigen Tagen gelingen. Zum Spiel fehlten Junior, Henning und Simon verletzungsbedingt. Lediglich Henning kam wenigstens zum Spiel zugucken ihr Nillen. Des Weiteren war Steppi aus dem Spiel gegen Knallrot angeschlagen und auch Bunzel hatte seine Erkältung noch nicht ganz auskuriert. Da auch Michel nicht zu akquirieren war, erklärten sich Beuster und Hanjo aus der Kleinfeldmannschaft bereit und erschienen pünktlich zum Treffpunkt. Vielen Dank dafür! Beide nahmen zusammen mit Bunzel auf der Bank platz und Peter konnte die selbe Startelf wie am Vorwochenende aufbringen. Auch gegen Knallrot hatte man mit den selben Ausfällen zu kämpfen, konnte dies aber sehr gut kompensieren.
Das Spiel begann erwartungsgemäß mit sehr hohem Tempo. Rudow war nicht gewillt dem BSC die benötigten Punkte zur Meisterschaft zu schenken und hielt voll gegen. Durch Peter angefeuert war der BSC bereit dieses Tempo das ganze Spiel zu gehen, und man konnte ahnen, dass bei Rudow irgendwann die Kräfte schwinden mussten, auch weil man mit nur einem Auswechselspieler keinen neuen Schwung bringen konnte. In den ersten 15 Minuten gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel mit relativ vielen Ballwechseln im Mittelfeld. Große Chancen gab es auf beiden Seiten nicht. Die Phase der Ausgeglichenheit beendete schließlich Albert, der aus etwa 20 Metern den Ball perfekt traf und den selbigen Richtung Winkel schickte. In letzter Sekunde bekam jedoch der Rudow-Keeper eine Hand an den Ball und lenkte diesen an die Latte. Kurze Zeit später konnte sich Steppi über die rechte Seite gut durchsetzen, zog mit Ball in den Strafraum, setze sich auch dort mit etwas Glück durch und schoss den Ball aus kurzer Distanz in die lange Ecke. Auch hier bekam der Rudow-Torwart in letzter Sekunde die Finger dazwischen und konnte den Ball um den Pfosten lenken. Die anschließende Ecke brachte nichts. Rudow konnte sich also zu diesem Zeitpunkt beim Torwart bedanken, der bis dahin wirklich sensationell gut hielt. Rudow kam in dieser Phase des Spiels zu einigen wenigen Entlastungsangriffen, die allerdings der große, stets gefährliche Stürmer von Rudow zu oft alleine wieder verstolperte. Etwa in der 25. Minute durfte dann zum ersten Mal gejubelt werden. Der BSC bekam in halbrechter Position kurz vorm Strafraum einen Freistoß zugesprochen, den Albert einhämmern konnte. Eine schlecht gestellte Mauer und ein geschickter Blick in die Mitte von Albert, der eine Flanke antäuschte, taten ihr Übriges dazu bei. Dann passierte einige Zeit nichts bis Rudow in kurzer Zeit drei Mal gefährlich vor das Biber Tor kam. Benni, etwas Glück, und auch Unvermögen sorgten aber dafür, dass der Ausgleichstreffer nicht fiel. Die etwas längere Zeit ohne Highlights nutzte der Schiedsrichter um sich auch mal ins Spielgeschehen einbringen zu können und verteilte auf beiden Seiten einige gelbe Karten, die auf dem Platz nur er alleine verstand. Fünf Minuten vor der Halbzeit durfte dann erneut gejubelt werden. Wieder war es ein Freistoß, der direkt ins Tor befördert wurde. Diesmal trat Linksfuß Matze an, der den Ball um die diesmal etwas besser postierte Mauer zirkelte und ins Tor beförderte. Der Freistoß war perfekt getreten und sah unhaltbar aus. Das 2:0 wollten natürlich nun alle Beteiligten seitens des BSC mit in die Kabine nehmen. Alle bis auf Einer: Benson, der wollte noch mehr. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ging Benson einem langen Ball hinterher, den der Torwart schon fast sicher hatte. Beide rasselten aneinander und blieben nach dem Zusammenprall liegen. Während der Rudow-Torwart anschließend wieder relativ schnell auf die Beine kam, konnten alle sich in der Nähe befindenden Spieler schnell erkennen, dass es sich bei Benson um etwas Ernstes handelte. Benson hielt sich den Arm, den man selbst als Laie bei kurzer Betrachtung für gebrochen erklären konnte. Ein Krankenwagen wurde gerufen und Benson wurde noch am selben Tag aufgrund eines komplizierten Elle-, Speiche- und Handgelenk-Bruches operiert. Gute Besserung an dieser Stelle!!! Für Benson kam Beuster, der in den letzten 2 Minuten der ersten Hälfte so zu seinem dritten Einsatz kam.
In der Halbzeitpause lobte Peter das Spiel der Mannschaft und machte noch einmal darauf aufmerksam, dass man Fouls vermeiden sollte, da Rudow sonst die deutliche Kopfballüberlegenheit nutzen könnte. Kurze Infos zu Benson konnten noch weitergegeben werden ehe der Schiedsrichter die zweite Hälfte anpfiff. Die zweite Halbzeit lief noch nicht lang, als Mirko sich mal nach vorne traute, den Ball zu Kerze schob und dieser mit einem schönen Pass über die Abwehr erneut Mirko frei spielte. Der hatte nun nur noch den Torwart vor sich, den er mit einem schönen Heber ebenfalls überwinden konnte. Das 3:0 und die Vorentscheidung waren die Folge. Der BSC schaltete nun einen Gang zurück ohne jedoch die Kontrolle des Spiels abzugeben. Da es Rudow nicht gelang noch eine Schippe draufzulegen, fielen die nächsten Minuten ein wenig langweilig aus. Wenn Rudow vor das BSC Gehäuse kam, dann vertändelte meist weiterhin der Rudow-Stürmer die Chancen im Alleingang oder zwischen die Schüsse hielt ein Abwehrspieler noch seinen Fuß bzw. Benni seine Pranken dagegen. So machte sich bei Rudow mehr und mehr der Frust bemerkbar, den ein schon verwarnter Spieler dann beim Schiedsrichter ausließ. Folge: Gelb-Rot! Das Spiel war also endgültig entschieden. Einige Minuten später wurde die Anzahl der Spieler allerdings wieder ausgeglichen, als der Schiedsrichter nach einem Foul von hinten auch für den BSC erst die rote, später die korrigierte gelb/rote Karte zückte. Albert durfte frühzeitig duschen gehen. Beide gelbe Karten, die man vertreten kann, allerdings beides Platzverweise, die nicht passiert wären, wenn der Schiedsrichter in der ersten Hälfte ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl bewiesen hätte. In der 75. Minute brachte Peter Hanjo und Bunzel für Kerze und Steppi. Das System wurde beibehalten. Fünf Minuten später konnte sich Bunzel den Ball erkämpfen und stand nach einem doppelten Doppelpass mit Vinni frei vorm Tor. Der Torwart, der sich früh für eine Ecke entschied, konnte so mit einem etwas schwächeren Schuss in die Mitte überwunden werden. 4:0, etwas Glück im Abschluss, dafür war der Doppelpass umso schöner! ;-) Kurz darauf traf Arti noch den Pfosten. Kurz vor Schluss konnte Beuster noch auf 5:0 erhöhen, nachdem Helma ihn schön frei gespielt hatte. Sekunden später pfiff der Unparteiische die Partie ab und der nächste Schritt zur Meisterschaft konnte gefeiert werden.
Für die weiteren Schritte konnte man in unseren Reihen gar nichts. Noch am Abend erfuhr man im Rosengarten, wo man gerade den Sieg begoss, dass Twins gegen Bison nur 3:3 gespielt hatte. Daraufhin schmeckte nicht nur das Bier besser, sondern gemeinsam beschloss man am nächsten Tag dem einzig übrig gebliebenen Konkurrenten gegen Berlin Center über die Schulter zu schauen. Ein paar Stunden und ein paar Bier später war klar, dass man personell auf den ein oder anderen am nächsten Tag wohl doch verzichten müsste. Ein paar feine Herren schafften es jedoch trotzdem und verbreiteten die frohe Kunde umgehend. Knallrot spielte ebenfalls nur Unentschieden und damit war klar, dass der Biber Sport Club erstmalig Berliner Meister war.
Hinter die ganzen Fragezeichen dürfen jetzt also Ausrufezeichen gesetzt werden: BERLINER MEISTER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Spontanfeier war nett, aber die richtige Meistersause wird erst nach unserem letzten Saisonspiel steigen. Man darf gespannt sein, was sich Peter für das letzte Saisonspiel noch so einfallen lässt. :-)
» Bericht von N. Bunzel |
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.::Aufstellung::.
Benson  |
| Helma |
Kerze |
Albert (1) |
Steppi |
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Beuster (1), Nico (1), Hanjo |
.::Wechsel::.
40' Beuster für Benson
70' Nico für Steppi
75' Hanjo für Kerze |
.::Spieler des Tages::.
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