.::Saison 2006/2007::.

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5:2
5:1
5:0
6:2
3:2
1. Platz
7:1
2:0
0:1
1:6
6:2
5:3
1:1
0:1
2:2
5:2
2:3
3:1
1:0
2:8
5:1
4:0
2:0
5. Platz
6:2
2:0
5:0
5:1
2:2
1. Platz
2:1
2:3
0:1
2:2
0:3
2:1
5. Platz
9:0
6:0
6:0
3:2 n.V.
5. Platz

Samstag, 28.10.2006 (Stadion Hakenfelde)
6. Punktspiel
BSC Spandau
-
Knallrot Wilmersdorf
0 : 1 (0:0)
Bittere Niederlage gegen den Tabellenführer ...
Beim 6. Punktspiel der laufenden Saison hatten wir mit Knallrot Wilmersdorf den derzeitig ungeschlagenen Tabellenführer zu Gast. Mit Respekt aber dem klaren Ziel 3 Punkte einzufahren, gingen wir das Spiel an. Neben den langzeitabwesenden Thorte, Benson und Neumann stellte sich die Verletzung von Nico leider als Bänderriss heraus, so dass er uns auch mind. 4 Wochen lang fehlen wird. AlbertJunior musste (wie immer) leider wieder arbeiten, aber wir hatten trotzdem ein schlagkräftiges Team beisammen. Peter musste kurz vor dem Spiel noch mal die Aufstellung umändern, da Steppi den Treffpunkt verpennt hatte und vor der Werderstr. auf verlassenem Posten stand. So rückte Kevin in das Team.
Hochmotiviert gingen wir in das Spiel. Wir wussten nicht so Recht was uns erwarten würde und so wollten wir aus einer kontrollierten Defensive nach und nach ins Spiel finden. Der Anfang gehörte Knallrot, die gleich auf die Tube drückten. Ihre brandgefährlichen Stürmer waren uns über ein paar Ecken bekannt und wir waren gewarnt. So hatten Jockel und Michel Schwerstarbeit zu leisten und mussten immer hellwach sein. Aber gleich vorweg: Sie meisterten ihre Aufgabe wirklich sehr gut. Henning kümmerte sich um den laufstarken Spielmacher der Gäste und Albert stopfte alle Löcher in der Defensive. So hatte Knallrot zwar am Anfang mehr Spielanteile, aber keine zwingenden Torchancen. Erst nach einem Traumpass von KR in die Spitze wurde es richtig brenzlig, aber der SR entschied auf Abseits. Eine ganz knappe Angelegenheit. Es folgte ein Schnitzer von Simon, der bei seinem Gegenspieler einmal nicht eng genug dran war. Die folgende Flanke war brandgefährlich doch alle Akteure rutschten am 5-Meter-Raum am Ball vorbei. Das waren die beiden besten Chancen im Prinzip für KR. Wir spielten munter mit und konnten uns auch spielerisch von dem Druck des Gegners lösen. Arti und Knapik spielten dabei eine große Rolle. Beide verstanden es diesmal den Ball anzunehmen, zu halten und zu verteilen. So konnten wir uns aus der Knallroten Umklammerung befreien und selber Akzente setzen. So hatte Arti nach ca. 25 Min. die große Möglichkeit zur Führung nachdem der Tw von KR ihm den Ball in den Fuß schoss und Arti freistehend den Ball in die Arme vom Keeper bugsierte, statt in den Kasten. Doppelpassübungen werden beim Training gemacht Herr Artfried! ;-) Schon dort kam die alte Fußballweißheit hoch: "In so einem Spiel wird man nur wenig Chancen bekommen und die, die man halt bekommt, muss man einfach nutzen!" Doch wir bekamen noch ein paar Chancen, wie sich herausstellen sollte. Nach einem missglückten Freistoss von Kerze machte es Albert anschließend besser und nagelte den Ball in die Torwartecke. Der Tw konnte den Ball nur abklatschen, doch leider nicht vor unsere Füße. Die dickste und wohl auch im Nachhinein ärgerlichste vergebene Chance hatte Knapik auf dem Fuß. Nach einer Flanke von Endel?! rutsche dem Libero der Ball unter dem Schlappen durch und Knapik kam völlig frei vorm Tw zum Abschluss, doch der Ball rutschte ihm über den Span und ging vorbei. Ach, was ärgerlich...
So ging es mit einem leistungsgerechten aber doch irgendwie ärgerlichen Remis in die Pause. Da war mehr für uns drin in der Schlussphase und mit ein wenig Glück steht es 2:0 für uns. Wir konnten jedoch zufrieden sein und wollten so auch in der 2. Hz weitermachen. Das ging jedoch gründlich in die Hose. Wie so oft verpennten wir den Beginn der Hz und waren nicht eng genug bei den Männern. Knallrot dagegen begann wie aus einem Guss und erspielte sich gleich die erste höchst brisante Situation, die jedoch nichts zählbares einbrachte. Doch kurz darauf viel der spielentscheidende Treffer. Vor unserem Strafraum kam ein gegnerischer Spieler an den Ball und wir ließen ihm zu viel Platz, so dass er den 'tödlichen' Pass in die Spitze in aller Ruhe spielen konnte. Jockel war das einzige Mal etwas zu weit weg von seinem Gegenspieler und dieser knipste den Ball ins lange Eck eiskalt ein. Nach dem Gegentor brauchen wir erst mal ein paar Minuten um den Schock zu verdauen. Doch dann begannen wir vorbildlich zu kämpfen. Leider erwischte Kevin einen ziemlich schwachen Tag und ihm gelang so gut wie nichts im Mittelfeld. Er blieb jedoch die Ausnahme. Alle anderen Spieler konnten durchaus überzeugen und brannten in den letzten 30 Min. ein ordentliches Feuerwerk ab. Wir wurden immer dominanter und drücken Knallrot fast komplett hinten rein. Die Folge waren wieder ein Reihe guter Chancen: Knapik aus kurzer Distanz (knapp über die Latte), Albert aus 20 Metern (knapp am rechten Pfosten vorbei) und vor allem ein abgefälschter Schuss von Henning (sensationell gehalten vom Tw) wollten einfach nicht ins gegnerische Tor. Ein Freistosskracher von Albert pflückte der Tw problemlos runter, als wäre es eine Rückgabe. Da wir hinten etwas öffneten blieben Konter von KR natürlich nicht aus und auf Grund der individuellen Stärke aller einzelnen Spieler vom Gegner mussten wir immer mit einem finalen Gegentor rechnen. In dieser Phase glänzten vor allem Jockel, Michel und Endel die eine ganz starke Zweikampfbilanz vorzuweisen hatten. Endels Gegenspieler verlor auf der linken Außenbahn so ziemlich jeden Zweikampf gegen ihn. Trotzdem hatte Knallrot nach einer schönen Flanke auf den Kapitän per Kopf die Riesenchance zur Entscheidung, doch Benni war auf dem Posten. Jockel gab alles und motivierte das Team noch mal mit einem einzigartig, motivierendem: "Weiter Männer, es steht noch 0:0!" Man sah förmlich die Fragezeichen auf den Köpfen der Gegner. Geschickte Aktion! ;-) So hofften wir weiterhin auf den Ausgleich und hatten mit einem Schlenzer von Knapik Pech, dass der Ball an die Latte klatschte. Generell hatte Knapik heute wirklich das Pech gebucht. Er machte ein überragendes Spiel und war selbst gegen solch einen Gegner nicht zu halten. Nur am Abschluss haperte es heute. Praktisch mit dem Schlusspfiff hatten wir noch mal einen Freistoss aus einer Halbposition. Der Ball landete abgefälscht genau auf der Stirn von Endel, doch auch diesen Ball hielt der Tw fest. Danach war das Spiel zu Ende und wir standen trotz überzeugender Leistung mit leeren Händen da.
Knallrot kann sich bei ihrem grandios haltenden Keeper für die Punkte bedanken. Knallrots Sturm bekam eine Chance und nutze diese eiskalt aus. Wir hatten mehrere eindeutige Torchancen und trafen einfach nicht. So kann man halt nicht gewinnen. Wir dürfen jetzt die Köpfe jedoch nicht hängen lassen. Man hat gesehen, dass wir mehr als gleichwertig gegen die vielleicht momentan stärkste Mannschaft des VFF sind und mit dem richtigen Einsatz und der richtigen Konzentration ist jeder Gegner schlagbar. Knallrot spielt schon seit Jahren auf diesem hohen Niveau und wir halt erst seit dieser Saison. Das macht den feinen Unterschied aus und kann halt bei solch engen Spielen spielentscheidend sein.
Statement von Peter: "Wir begannen beabsichtigt etwas defensiver und kamen dann im Laufe der 1. Halbzeit immer besser ins Spiel. Zwei sehr gute Chancen konnten leider nicht genutzt werden. So gingen wir mit 0-0 in die Pause. Die zweite HZ lief im Grunde genommen genau wie die erste. Wieder übernahmen die "Knallroten" zu Beginn die Initiative. Folglich viel das 1-0 für KR. Eine kleine Unaufmerksamkeit im Defensivbereich, etwas zu weit weg vom Stürmer, der dies allerdings auch eiskalt und gekonnt ausnutzte. Nach einem kurzen Schockzustand zeigte die Mannschaft tolle Moral, drängte Knallrot in die eigene Hälfte und drückte auf den Ausgleich. Trotz guter Chancen gelang uns nicht mehr der durchaus verdiente Ausgleich. Entweder die Latte oder der überragende Torwart vom KR standen im Wege. Und als ein Kopfball kurz vor Ende aus Nahdistanz ebenfalls vom Knallrotkeeper entschärft wurde, stand der Sieg von KR fest. Man muss allerdings auch feststellen, dass Knallrot in unserer Drangphase hinein einige gute Kontermöglichkeiten hatte, diese aber nicht nutzen konnte. Für mich war aber wichtig, dass wir gegenüber dem Bison-Spiel unser Spielniveau über 90 Minuten halten konnten und auch nach dem Rückstand nicht einbrachen. Auch der Gegner und der Schiedsrichter trugen dazu bei, dass die Zuschauer ein spannendes und gutes Spiel zu sehen bekamen. Ich hoffe, dass trotz der Niederlage gegen den Tabellenführer unsere Moral nach oben geht. Das Spiel war zumindest heute schon auf Augenhöhe mit einer VFF Spitzenmannschaft, den Unterschied machte letzlich doch die Cleverness unseres Gegners aus. Aber die spielen ja bekanntlich schon länger da oben mit. Weiter so."
Vielen Dank an Knallrot für ein Spiel auf höchstem Niveau, das zu jeder Zeit fair geführt wurde. So macht Fußball richtig Spaß, auch wenn das Ergebnis nicht nach unserem Geschmack war. Wir stehen nun hinten drin und müssen diese Leistung einfach auch gegen die etwas "schwächeren" Teams abrufen, dann kommt der Erfolg wieder von ganz alleine. Wenn wir unser Lehrgeld gezahlt haben, wird sich das Blatt bald drehen und dann sieht die Welt wieder anders aus. Dazu müssen wir aber jetzt konstant weiterarbeiten und nicht die Köpfe hängen lassen. Also weiter geht’s!


.::Aufstellung::.

Knapik
Arti

Endel
Kerze
Simon
Kevin
Henning

Jockel
Michel
Albert
Benni
Steppi
(Petzold, Hanjo, Tobi)
SR: Seifert

18 Zuschauer

.::Wechsel::.

70' Steppi für Kevin

.::Spieler des Tages::.

Jockel, Michel, Knapik