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| Mittwoch, 29.03.2006 (Werderstr.) |
15. Punktspiel |
BSC Spandau |
- |
SV Solidarität |
7 : 1 (4:1) |
Solidarität mit starker Offensive aber schwacher Defensive ...
In der zweiten englischen Woche hatten wir die Mitaufsteiger vom SV Solidarität zu Gast. In der letzten Saison waren beide Spiele hart umkämpft und jeder gewann einmal. Alleine diese Erfahrung warnte uns Soli, die diese Saison gegen den Abstieg zu kämpfen haben, ernst zu nehmen. Nach einer Absage von Soli und zwei wetterbedingten Spielabsagen konnte das Spiel im 4. Anlauf endlich stattfinden. Zu unserer Trainingszeit hatten wir wieder 15 Mann parat, wobei der Einsatz von Albert sich erst nach dem Warmmachen klären sollte. Neben den Verletzten Arti, Steppi und Henning fiel unser Goalgetter Junior krankheitsbedingt diesmal aus und arbeitsbedingt Benson und Tobi. Solidarität erschien mit genau 11 Mann. In der Offensive waren sie bestens besetzt, aber proportional zur Defensive hin stieg auch das Alter ihrer Spieler stark an. Dank Siggi (Wendland), der unser Spiel nicht pfeifen konnte, hatten wir nach etwas chaotischem hin und her doch noch einen Schiedsrichter. Der Schiedsrichterobmann Pieper vom SSC Teutonia pfiff das Spiel.Wir begannen mit einem völlig neuen Sturmgespann. Der doppelte Nico (Bunzel und Albert) sollten für Tore sorgen. Knapik spielte diesmal zentral und Kevin begann mal wieder von Anfang an im defensiven Mittelfeld.
Das Spiel startete furios. Unser erster sauber aufgebauter Angriff landete bei Nico, der den Ball schön in den Strafraum flankte. Albert entledigte sich geschickt von seinem Gegenspieler und schoss den Ball per Seitfallzieher direkt ins Tor. Was für ein Einstand nach 4 Wochen Verletzungspause. Der nächste Angriff ging über Knapik, der sich auf der linken Seite geschickt durchsetzen konnte. Seine Flanke verfehlte Albert knapp, aber Nico war ja auch noch da und der Ball senkte sich genau in seinen Lauf... Direktabnahme und es stand nach 3 Min. bereits 2:0 für uns. Das neue Sturmduo hatte schon voll eingeschlagen. Der nächste Angriff gehörte dann Solidarität. Bei einem langen Ball verschätzte sich Neumann total und sein Gegenspieler lief ihm im Rücken davon. Den anschließenden Torschuss konnte Thorte halten und Jockel musste den Abpraller am 5-Meterraum nur noch rausschlagen. Aber Jockel fing auf einmal an zu fummeln... ein echtes Unding. Ein Stürmer nahm ihn den Ball ab und traf zum 2:1. So was darf einfach nicht passieren. Wenn wir aufsteigen sollten und so gravierende Fehler auch in der Zukunft machen, dann werden wir nicht oft als Gewinner vom Platz gehen. Jockel bekam natürlich von seinen Mannschaftskameraden etwas zu hören, worauf in den folgenden Minuten schmollend jeder Ball von ihm nach vorne geschlagen wurde. Jockel muss lernen einfacher zu spielen und nicht immer den Traumpass über das ganze Feld zu suchen... und fummeln als Libero ist einfach mal Tabu. Das er es kann, wissen wir ja alle und wenn er sich mal in die Offensive mit einschaltet (natürlich muss dann jemand absichern ;-)), kann er das auch gerne mal zeigen. Somit stand es nach 4 Min. bereits 2:1 und es ging Schlag auf Schlag weiter... in der 5. Min. schickte Knapik Albert auf die Reise, der vom zögerlichen rausrennen des gegnerischen Keepers profitieren konnte und zum 3:1 einknipste. Was für ein Auftakt. Nun beruhigte sich das Spiel ein wenig und es kam auf beiden Seiten etwas mehr Ordnung rein. Wie immer blieben wir über Endel und Kai sehr gefährlich und Soli hatte sehr viel Mühe sich auf uns einzustellen. Auf der anderen Seite hatte Soli gute Offensivspieler und besonders zwischen Simon und Kevin stimmten die Absprach nicht immer, so das dem 10er von Soli des öfteren zu viele Freiräume gewährt wurden. Zwar kam es nicht zu einer Torchance, da Thorte und Jockel gut aufpassten, aber ungefährlich waren die Angriffe auch nicht. Die deutlicheren Chancen gab es jedoch wieder im gegnerischen Strafraum zu bestaunen. Zuerst traf Knapik mit einem Distanzschuss nur die Latte ehe Simon völlig frei im Strafraum das 4:1 eigentlich machen muss. Nach einem schönen Rückpass durch Albert von der Grundlinie hatte Kai dann das 4:1 auf dem Fuß. Er traf jedoch nur das Außennetz. In der nächsten Aktion war es wieder Kai, der den Torwart zwar bezwang, aber den gegnerischen Abwehrspieler auf der Torlinie nicht überwinden konnte. Letztendlich zeigte uns Knapik noch mal wie einfach es gehen kann. Bei einem kurzen Abstoß von Solidarität spielten wir auf Pressing und beim Querpass in die Mitte lauerte Knapik schon und ging wie im Spiel gegen BWS dazwischen und schob locker zum 4:1 ein. Auch wenn Soli's Konter nie ungefährlich waren, ging der Hz-Stand von 4:1 in Ordnung. Die Abwehr des Gegners hatte unsere Offensive zu keiner Zeit im Griff und unsere Abwehr konnte zwar mit etwas Mühe die überfallartigen Angriffe von Solidarität unterbinden. In der Hz ging Albert vom Platz um seinen Fuß, der noch nicht 100% genesen ist, weiter zu schonen. Mit 2 Toren in 5 Min. hatte er sein Soll für dieses Spiel mehr als erfüllt. Für Albert kam Petzold ins Spiel. In den ersten 5-10 Min der zweiten Hz passierte auf beiden Seiten recht wenig. Nach einer Ecke gelang Knapik sein zweiter Treffer, als er einen Abpraller aus der Drehung schön ins lange Eck beförderte. Das Spiel glich auch in der zweiten Hz der Ersten. Soli blieb in der Offensive gefährlich, aber stand in der Defensive oft schlecht. Nach einer schönen Flanke von der rechten Seite pennte Kevin etwas, sonst hätte er den Ball genau auf die Stirn bekommen. Anschließend kam Michel ins Spiel, der die Münzwahl mit Manuel gewann. Manuel kam somit diesmal nicht zum Einsatz. Für Michel ging der weiterhin sehr formschwache Kevin vom Platz, der seit Anfang des Jahres versucht seine alte Form zu finden. Des Weiteren kam AlbertJunior für den agilen Nico im Sturm. Mit den beiden neuen Spielern kam auch wieder etwas Leben in das Spiel. Besonders Michel sollte zum Flankengott mutieren. Eine sehr schöne erste Flanke von der rechten Seite landete bei Knapik, der den Ball in die kurze Ecke zum 6:1 einköpfen konnte. Eine weitere Flanke von Michel köpfte Petzold knapp über das Tor und auch AlbertJunior hatte noch eine schöne Kopfballchance. Auf der Gegenseite brach Solidarität mit einer schönen Einzelaktion durch unsere Defensive durch, doch Thorte drängte den Spieler ab, so dass dieser nur den Pfosten aus spitzem Winkel traf. Mit vereinten Kräften konnte der Ball dann anschließend aus der Gefahrenzone bugsiert werden. Die beiden Einwechselspieler AlbertJunior und Petzold setzten mit einem wirklich schönen Angriff dann einen gelungenen Schlusspunkt. Petzold setzte sich dabei hervorragend gegen seinen Bewacher durch und hatte kurz vor dem Strafraum dann noch das Auge für den mitgelaufenen AlbertJunior, der aus 16 Metern die Nerven behielt und souverän zum 7:1 einlochte. Doch leider war es das noch nicht ganz. Es gab noch eine tragische Szene für Hanjo, der in der letzten Minute noch mal in höchster Not einen ganz gefährlichen Angriff von Solidarität vereiteln musste und dabei leider ohne Fremdeinwirkung umknickte. Diagnose: Außenbandriss! Nach Albert und Steppi nun schon der dritte mit einem Bänderriss in kürzester Zeit. So eine Scheiße! So viel Verletzungssorgen wie in dieser Saison hatten wir in den 3 Jahren zuvor nicht mal zusammen. Nach dieser Aktion war das Spiel vorbei.
In einem flotten Spiel konnten wir uns auch in der Höhe verdient durchsetzen. Solidarität hatte in der Offensive 4 gefährliche und schnelle Spieler. Diese brachten unsere Defensive ganz schön ins Wanken, wobei wir uns das Gegentor mal wieder selber ins Nest gelegt haben. In der Defensive war Solidarität heute sehr anfällig und so hätten auf beiden Seiten noch mehr Tore fallen können. Das Spiel war sehr fair und die gelben Karten waren eigentlich eher ein Witz.
Pflichtaufgabe erfüllt! Weiter geht’s… |
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.::Aufstellung::.
Hanjo  |
Neumann |
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Petzold, Michel, AlbertJunior (1) |
.::Wechsel::.
45' Petzold für Albert
60' Michel für Kevin
65' AlbertJunior für Nico |
.::Spieler des Tages::.
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